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our friends EXONEMO from japan in basel

Vernissage exonemo - UN-DEAD-LINK
Sonntag, 1. Juni, 20 Uhr

Eröffnung der Ausstellung der japanischen Künstlergruppe exonemo
Mit einer musikalischer Intervention von Izumi Ise, Klavier.


Ausstellung: exonemo - UN-DEAD-LINK
2. Juni bis 24. August 2008

Sonderöffnungszeiten während ART/Liste:
täglich 10-18 Uhr  (2. - 8. Juni)

Exonemo ist eine Künstlergruppe aus Japan, die seit einigen Jahren in
der internationalen Medienkunst Furore macht. Mit humorvollen
Projekten, die immer reflexive Tiefe und ästhetische Komplexität
aufweisen, haben sie sich als wichtige Neuerer positioniert. Kein
Wunder, dass sie damit auch in Institutionen wie dem Centre Pompidou in
Paris oder dem Mori Art Center in Tokio auftreten und eben erst den
wichtigsten und prestigeträchtigsten Medienkunst-Preis erhalten haben:
Die goldene Nica der Ars Electronica.

Für ihre erste Einzelausstellung ausserhalb von Japan entwickeln
exonemo für [plug.in] ein neues Projekt, das um Fragen des
digitalisierten, symbolisierten Todes zwischen der physischen und der
virtuellen Welt kreist. In der raumgreifenden Installation soll der
symbolisierte Tod, wie er beispielsweise im Computerspiel alltäglich
ist, Auswirkungen in der physischen Realität, d.h. im Ausstellungsraum
haben. Der imaginierte Tod wird für die Ausstellungsbesucher sichtbar,
hörbar und fühlbar: Ausgelöst durch den virtuellen Tod von Soldaten im
Spiel beginnen im Ausstellungsraum Nähmaschinen zu rattern, ein Klavier
zu spielen, Plattenteller zu drehen, Uhren zu ticken. Der virtuelle Tod
manifestiert sich in einer geisterhaften Aktivität der Maschinen.

Exonemo zu ihrer Inspiration zu dieser Arbeit:
"Wenn meine eigene (physische) Welt mit meinem physischen Tod
verschwindet, wird doch die Erinnerung an meine Existenz in der
physischen Welt von anderen (in deren Gedanken) weiterleben, so können
wir in Frieden sterben. Aber wenn ich mir meine Welt im Spiel vor Augen
führe, stelle ich fest, dass durch meinen physischen Tod auch meine
Existenz im Spiel (= die virtuelle) seine Basis verliert und deshalb
die Existenz (als virtueller Charakter) vollständig verschwindet. Die
Erinnerung dieser Existenz kann in der geschlossenen Spielwelt
nirgendwo leben."

Kuratiert von Annette Schindler.

Mit grosszügiger Unterstützung von: Bundesamt für Kultur/Sitemapping.


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[plug.in] mit exonemo an der LISTE - the young art fair
2.-8. Juni

[plug.in] freut sich, erneut Special Guest an der Kunstmesse LISTE zu
sein. Gezeigt wird das Projekt DanmatsuMouse von exonemo (deren
Installation UN-DEAD-LINK im plug.in zu sehen ist). DanmatsuMouse dreht
sich um das alltäglich genutzte Interface Computermaus, dem mit
lustvollem Einsatz aller möglichen Werzeuge zu Leibe gerückt wird,
während die Cursorbewegung aufgezeichnet wird.
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